
Warum wir eine Genossenschaft sind
Seit 2025 sind wir eine Genossenschaft. Es war nie das Ziel, mit dem, was wir tun, reich zu werden. Natürlich müssen wir unseren Lebensunterhalt verdienen und investieren, aber Zufriedenheit ist eben nicht nur monetär, sie hat auch soziale Komponenten.
Wir möchten gern zur Arbeit gehen, gern miteinander arbeiten, gern gemeinsam kreativ sein und unser Wissen zusammenbringen, über Design, über Technik, über Materialkunde, über Handwerk. Gemeinsam etwas Neues schaffen, statt größer, höher, weiter.
Geführt wird monofaktur von Frauen. Vom ersten Tag an.
Eine moderne Manufaktur
Wir kommen aus der digitalen Welt. Aus Marke, Strategie, Internet. Aus einem Alltag, in dem man Pixel schiebt und Firmen berät, wie sie ihren Umsatz steigern. Irgendwann kam der Wunsch, wieder etwas mit den Händen zu tun und die eigenen Fähigkeiten auf bodenständige Art einzusetzen.
Es ging uns nie darum, in eine alte Welt zurückzukehren. Wir haben das Wissen der neuen Welt mitgenommen und mit dem Lebensgefühl einer Manufaktur zusammengeführt. Unser Onlineshop macht möglich, was der stationäre Handel nicht abbilden kann: Einzelanfertigung in Maß, Form und Farbe, mit persönlicher Abstimmung. Das eine ohne das andere wäre nur die Hälfte.
Wo das alles herkommt
Angefangen hat es bis 2009 im Agenturumfeld in Hannover-List, mit einer Idee, die damals neu war: nicht Massenproduktion, sondern Produkte, die sich individuell konfigurieren lassen. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Hannover haben wir untersucht, wo der Bedarf liegt und was die Technik hergibt. Akustikprodukte waren schon damals dabei. 2010 ging der Onlineshop live, 2011 zogen wir aufs Land, nach Müden an der Aller, ab 2012 mit eigener Werkstatt und Showroom.
Dort haben wir das Sortiment nach und nach auf natürliche Materialien umgestellt, und dabei stellte sich heraus, dass die Leidenschaft dem Filz gilt. Nur wollte niemand für uns produzieren, die Lieferanten winkten ab, dafür gebe es keinen Markt. Also haben wir es selbst gemacht und die erste Filz- und Akustikwerkstatt eingerichtet. Aus einem Nein wurde eine Werkstatt.
2017 kam ein alter Landgasthof mit Tanzsaal dazu, in Eigenregie umgebaut, bis hin zu den Schneidetischen. Anfang 2018 lief dort die Produktion an. Endlich genug Raum für unsere Ideen.
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