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Individuell wohnen & einrichten - Frische Einrichtungsideen und Wohndesign nach Maß.

trendThema Wandgestaltung

trendThema Wandgestaltung

Wände machen Räume

Weiße Raufaser ist out. Kreative Wandgestaltung liegt im Trend.
Immer weiße Wände sind langweilig. Aufregende Farben, Muster und große Motive zaubern schnell eine neue Stimmung in den Raum.
Welchen Einfluss hat die Wandgestaltung auf unser Wohlbefinden und auf die Wirkung des Raums?

 

Frische Farben, starke Kontraste und große Muster heben die Stimmung.
Angesagt ist, was gefällt – Schlicht war gestern.

  • Streifen
    Streifen sind jugendlich, erfrischend und sommerlich. Verschiedene Farben und Breiten sind hier möglich. Ton in Ton oder extrabunte. Längsstreifen strecken die Wände und sind echte Wachmacher!
  • Punkte
    Eine einzelne Wand wird zum Star, wenn sie mit farbenfrohen Punkten verziert ist. Wichtig ist ein heller Grundton – so wirkt die Pünktchen-Wand nicht bedrohlich, sondern locker und luftig.
  • Zarte Farben
    Zarten Grüntönen von Mint bis Pistazie setzen frische Akzente und bilden einen lebendigen Kontrast zu dunklen Böden und Möbeln.
    Pastelltöne an den Wänden geben dem Zuhause ein besonderes Flair. Rosé und Fliedertöne zaubern Frische und Behaglichkeit. Ein Eindruck von Leichtigkeit wird durch die Kombination verschiedener Pastelltöne erreicht.
  • Frühlings-Look
    Frische Farben sorgen dafür, dass in der Wohnung das ganze Jahr über Frühlingsstimmung herrscht. Denn helle Gelb- und Grüntöne assoziieren wir mit Licht, Wachstum und Neubeginn. Grafische Formen wie Ornamente oder Linien setzen schöne Kontraste und beleben zusätzlich.
  • Energieschub
    Orange, Rot und Grün leuchten auf der Wand. Diese farbenfrohe Wandgestaltung dient als Akzent im Raum. Sie wirkt temperamentvoll und inspirierend. Die übrigen Wände und die Möbel sollten zum Ausgleich in neutralen, ruhigen Farben gehalten werden.
  • Harmonie aus der Natur
    Naturtöne wie Sand und Oker beruhigen Körper und Geist. Damit helles Braun nicht allzu müde wirkt, setzen Farben schöne Akzente. Naturtöne ergänzen sich gut mit Farben aus der Serie der kräftigen Beerentöne.
  • Fototapeten: Naturmotive
    Naturfotografien können verblüffende Ergebnisse erzielen. So öffnet sich plötzlich ein Raum direkt in den Wald oder eine Wandnische wird zum Rosengarten. Die Palette reicht hier von Karibik bis zum heimischen Garten. Wenn sie die gesamte Einrichtung auf den Ort ausrichten entsteht ein stimmiges Gesamterlebnis. Auch hier gilt, je dominanter das Motiv, desto dezenter die Umgebung.
  • Blickkontakt
    Akzente setzen. Räume lassen sich auch ohne Raumteiler oder neue Wände strukturieren. Setzen Sie kraftvolle Akzente und nutzen so die Nah-Fernwirkung von Farben aus. Schaffen Sie Orte an denen die Aufmerksamkeit des Betrachters hängen bleibt. Ein Stück gestreifte Wand in popigen Farben tritt schnell in den Vordergrund und gibt einem schlicht geschnittenen Raum Tiefe.
  • Blickachsen
    Leiten Sie das Auge durch den Raum. Wie beim Gestalten eines Kunstwerks kann man die Aufmerksamkeit führen. Heben Sie hervor was wichtig ist und lassen Sie Unwichtiges in den Hintergrund treten – schon entsteht ein spannender Raum. Nutzen Sie Farbe, um die Langeweile des Raums zu verwaisen. Schaffen Sie Inseln im Raum die alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen und gestalten den Rest sehr dezent.

 

Gestaltung mit Farben

Da Farben zu den stärksten optischen Reizen gehören, die wahrgenommen werden, will ihr Einsatz wohl überlegt sein.
Eine kleine Farbenlehre, und mehr Wissenswertes zu Farben und ihrer Wirkung im Raum ist hier zusammengetragen

 

 

Farben richtig wählen:

    • Raumwirkung – Farbflächen geben Räumen Gestalt
      Die Proportionen eines Raumes können durch Farbe beeinflusst werden.
      Extrem hohe Decken wirken optisch niedriger, wenn für Decke und Fußboden dunklere Farben gewählt werden.
      Helle Farben verleihen Wänden mehr Tiefe, dunkle Töne lassen sie näher erscheinen.
      Farbe kann dazu beitragen, die Proportionen eines Raumes zu korrigieren. Zum Beispiel würde eine dunkle Farbe an der Decke dazu führen, dass eine sehr hoher Raum niedriger und damit gemütlicher erscheint. Ein enger Raum wirkt breiter, wenn man die hintere Wand dunkler als die Hauptwände streicht.
    • Wahrnehmung von Farben
      Vor einem dunklen Hintergrund erscheinen alle hellen Gegenstände größer als dunkle Gegenstände der gleichen Größe vor einem hellen Hintergrund.
      Dezente und kühle Farben lassen den Raum optisch weit und leicht wirken. Auch Pastellfarben machen Wohnräumen hell und weiter. Dagegen lassen sich große Räume durch die Verwendung warmer, intensiver Farbtöne intimer und gemütlicher gestalten.
    • Warme und kalte Farben
      Warme Farben im Spektrum von Gelb bis Rot oder kalte Farben wie Grün und Blau haben einen erheblichen Effekt auf die Raumwirkung. Wandoberflächen in warmen, satten Farben erscheinen näher. Streicht man die Wände in kalten, hellen Farben, so erscheinen sie weiter entfernt. Warme Farben verwendet man am besten in kühlen Räumen, das heißt in großen Zimmern oder in Räumen, die eher der Entspannung dienen. Kalte Farben sind besser geeignet für warme Räume mit geringen Ausmaßen sowie in Arbeitsräumen.
    • Farbtemperatur
      Farben haben einen erheblichen Einfluss auf die Temperatur eines Raumes. Warme Farben wie Gelb, Rot- oder Brauntöne machen ein Zimmer gemütlich. Blau- und Blau-Grüntöne lassen den Raum kühl und ruhig wirken.
      Bunte Farben regen hingegen an, zarte wirken eher erfrischend.

 

Linktipps:

Farbe im Raum – Kleine Farblehre über 28 Töne

Mit Farbe Proportionen im Raum verändern

 

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